Die traurigsten Filme
aller Zeiten!

Traurige Filme treffen meist mitten ins Herz ihrer Zuschauer. Das Leben mit all seinen Wendungen, Widrigkeiten und Rückschlägen zu projizieren, avanciert seit geraumer Zeit zum Patentrezept für volle Kinosäle und große Verkaufszahlen.

Traurige Filme
Die Sparte der traurigen Filme beweist eindrucksvoll, dass es nicht immer harter Action und leicht verdaulicher Satire bedarf, um Menschen zu berühren und gebührend zu unterhalten.

Top 10 – Traurige Filme!

PlatzBewertung FilmJahr
18,9Schindlers ListeSchindlers Liste1994
28,5Das Leben ist schönDas Leben ist schön1998
38,5Der PianistDer Pianist2002
48,5The Green MileThe Green Mile2000
58,2Hotel RuandaHotel Ruanda2005
68,2Vom Winde verwehtVom Winde verweht1953
78,1GandhiGandhi1983
88,1Hachiko - Eine wunderbare FreundschaftHachiko - Eine wunderbare Freundschaft2009
98,0MagnoliaMagnolia2000
107,9Wie ein einziger TagWie ein einziger Tag2004
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Bewegende Schicksale mit Tiefgang

Traurige Filme sind eine feste Größe in Sachen berührender Unterhaltung und entlohnen mit echter Emotion und Tiefgang. Inszenierungen sind seit jeher dazu geschaffen, ihre Zuschauer zu bewegen. Je mehr Emotionen ein Werk vermittelt, desto höher ist sein Wiedererkennungswert. Stumpfe Action und belanglose Aneinanderreihungen von verbrauchten Witzen, finden heute kaum noch Anklang. Selbst bislang eher weniger gehaltreiche Sparten wie Comedy, bauen inzwischen auf den gewissen, nicht mehr wegzudenkenden Tiefgang.

Traurige Filme und die Hürden des Lebens

Nicht immer steht die klassische Liebe im Fokus trauriger Filme. Werke wie “Das Streben nach Glück” und “7 Leben” greifen existentielle Fragen auf und thematisieren die Zusammenhänge gesellschaftlichen Lebens. So werden gewöhnliche Charaktere zu Alltagshelden, während die Kamera sie auf ihrer berührenden Suche nach dem Sinn des Lebens oder einer tiefergehenden Verpflichtung, begleitet. Dass sich Zuschauer mit diesen Rollen leicht identifizieren können, garantiert einen bleibenden Eindruck und regt nicht selten zum Nachdenken an.

Mitgefühl für die Filmhelden

Auch Tom Hanks’ Parade-Rolle im weltweit bekannten Werk “Forrest Gump” beschreibt eine Möglichkeit, tiefes Mitgefühl zu fühlen. Der geistig benachteiligte Forrest meistert sein Leben ohne Reue und Selbstreflexion und muss neben allen Widrigkeiten und Hürden am Ende zudem eine Reihe von Schicksalsschlägen erfahren. Spätestens wenn in der letzten Szene der ergreifende Soundtrack einsetzt, ist jeder Zuschauer tief berührt und nachhaltig inspiriert, sich einmal eingehender mit seinem eigenen Leben auseinanderzusetzen.

Wenn Kino zur Herzensangelegenheit wird

Um die Jahrtausendwende entstanden und bis heute weltweit bekannt, führen “Ghost – Nachricht von Sam” und “Titanic” das Genre an. Zwei sich liebende Menschen, werden vom Schicksal getrennt, wobei keinem von beiden ein Loslassen möglich ist. Beide Werke bringen gekonnt sämtliche Aspekte der Sparte auf den Punkt. Die Liebe als stärkste Emotion und eine selbst den Tod überdauernde Bindung, kleiden sie auf beispiellose Weise. Wenn “Sam” verzweifelt versucht, sich aus dem Jenseits seiner großen Liebe bemerkbar zu machen, oder “Jack” sein Leben für die gerade gewonnene Herzensdame gibt, fließen nicht nur vor Rührung Tränen.

Auch wird manchem Zuschauer erstmals vor Augen geführt, wie glücklich er sich selbst schätzen kann, nicht in einer vergleichbaren Situation zu sein. Den Tränen im dunklen Kinosaal oder auf der heimischen Couch, folgt somit oft eine gesteigerte Wertschätzung der eigenen Situation. Hat der Zuschauer gar mit ähnlichen Erfahrungen zu kämpfen, so können die Werke auch Trost spenden und der Aufarbeitung zuträglich sein. Dieses gelungene Konzept, erfährt seither rege Nachahmung, wenngleich in oftmals reduzierter Form.