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Die 45 Besten Mafia Filme!

Das Gesetz von Loyalität und Ehre, millionenschwere Deals und eine gnadenlose Banden-Politik – es ist der Stoff, aus welchem die großen Mafia Filme und Gangster-Epen gemacht sind. Spätestens seit Al Pacino 1972 den legendären „Der Pate“ mimte, ist das Genre nicht mehr aus Kino und DVD-Sammlung wegzudenken.

Während vor der Jahrtausendwende noch eifrig am bewährten Image italienischer Untergrundbewegung festgehalten wurde, hat das Genre mittlerweile einen deutlichen Wandel erfahren.
So sind es nur noch selten zwielichte Herren mit Hut und hochgeschlagenem Mantelkragen, welche in finsteren Hintergassen ihrem verbrecherischen Handwerk nachgehen. Vielmehr löst Hollywood das lichtscheue Volk mehr und mehr ab und stellt nicht minder strahlende, adrette Herren und Damen in den Fokus des Geschehens.

Top 10 – Mafia Filme!

PlatzBewertung FilmJahr
19,2Der Pate
Der Pate1972
29,0Der Pate 2
Der Pate 21975
38,8GoodFellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia
GoodFellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia1990
48,7Die Üblichen VerdächtigenDie Üblichen Verdächtigen1996
58,5Departed - Unter FeindenDeparted - Unter Feinden2006
68,5Taxi DriverTaxi Driver1976
78,4Der ClouDer Clou1974
88,3Die Faust im NackenDie Faust im Nacken1954
98,3Scarface - Toni, das NarbengesichtScarface1984
108,3Snatch - Schweine und DiamantenSnatch - Schweine und Diamanten2001
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Action mit Tiefgang

Selbstverständlich beschränkt sich die im Genre der Mafia Filme behandelte Epik, nicht ausschließlich auf die Siebziger Jahre Italiens. Die Thematik findet überall dort Daseinsberechtigung, wo kriminelle Strukturen einen ausreichend großen Einfluss erlangen. Hiervon profitiert auch die Filmindustrie. Egal ob Geldwäsche, Drogenhandel, Familien-Fehden oder der klassische Bankraub – mafiöse Strukturen lassen sich beinahe jeder Materie andichten. So lassen sich neue Vorstellungen leicht mit der Originalität des Genres vereinbaren und revolutionieren nicht selten das Kinoerlebnis. Wo immer also der Bedarf an actionreicher Unterhaltung, gepaart mit einem gewissen Maß an Epik und Tiefgang besteht, lohnt der Griff zu Mafia Filmen.

Von Poncho zu Nadelstreifen

Während Werke wie „Es war einmal in Amerika“ und „Der Pate“, noch mit dem klassischen Charme des Untergrundes punkten, verlagern immer mehr aktuelle Streifen das Geschehen in ein völlig öffentliches Umfeld. So spielten sich Mord, Hehlerei und Erpressung klassisch meist dort ab, wo sich im Idealfall kein normaler Bürger hin verirren würde. Es waren die kleinen Spelunken, Hinterhöfe und Keller, welche die Atmosphäre altgedienter Streifen ausmachten. Der 2002 erschienene „Road to Perdition“ beispielsweise, zeichnet sich als einer der letzten Nachboten dieser Art von Mafia Filmen aus. Mit schmutzigen Locations, einer kompromisslosen Story und sparsam gewählten Farbtönen, verweist das Werk auf die Eigenheiten früherer Begründer des Genres.

Die Wiedergeburt der Mafia Filme

Da in Zeiten großer Spezialeffekte und zunehmender Technisierung des Alltages, auf diese Art jedoch nur noch wenige Generationen in Kino und DVD-Store zu locken waren, verpasste Hollywood dem altbewährten Konzept gehörig Farbe und Schnitt. So sind es heute Filmgrößen wie Matt Damon, Brad Pitt und George Clooney, welche den Legenden grauer Vorzeit neues Leben einhauchen. Ihre Herangehensweise, steht dabei in keinem Verhältnis mehr zu früheren Werken. Der Kodex von Ehre und Tradition, wurde kurzerhand gestrichen und durch familiäre Bandenbildung und das Streben nach schnellem Profit ersetzt.

Filme wie die „Ocean’s“-Trilogie oder „The Italian Job“, zeigen auf eindrucksvolle Weise, wie alte Gangster-Handwerkskunst unter modernen Mitteln und Verhältnissen aufblüht. Geschäfts-Keller werden durch Penthäuser, das Stammlokal durch Straßencafés und nicht zuletzt Schrotflinte und Pistole, durch Hacker-Equipment und Helikopter ersetzt. Diese neue Ära von Mafia Filmen, sieht sich bisweilen zwar mit weniger Tiefgang gesegnet, fühlt sich jedoch nicht minder packend und eindrucksvoll an, als ihre Vorgänger. Auch der hochkarätig besetzte Streifen „Departed – unter Feinden“, schlägt in diese Kerbe und ist Gegenstand zahlreicher TV-Wiederholungen.