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„Superbad“

Nach der Premiere 2007 in den USA entwickelte „Superbad“ sich schnell zum Kassenschlager und spielte in wenigen Monaten rund 104 Millionen US-Dollar ein. Die Komödie wurde von Greg Mottola nach dem Drehbuch der Autoren Evan Goldberg und Seth Rogen in Szene gesetzt. Das bemerkenswerte daran ist, dass die beiden Autoren erst 13 Jahre alt waren, als sie den ersten Entwurf des Drehbuchs schrieben. Das spricht für die Authentizität des Films, denn die beiden Drehbuchschreiber haben zweifellos eigene Erfahrungen einfließen lassen. Vielleicht ist „Superbad“ gerade deshalb keine Dutzendware aus dem Genre Teenagerkomödie geworden, sondern eine Geschichte von jungen Leuten für junge Leute.
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Beste Freunde

Auch wenn „Superbad“ keine der üblichen Teenagerkomödien ist, hat der Film doch alle Zutaten, die sowohl zu einer Komödie als auch zu einem Film über Träume und Sehnsüchte von Jugendlichen gehören. Evan (Michael Cera) und Seth (Jonah Hill) sind Sandkastenfreunde. Kurz vor dem High-School-Abschluss ist die baldige Trennung schon besiegelt, denn auf die beiden Jungen warten verschiedene Colleges. Schwer zu sagen, wie in Zukunft jeder für sich das Leben bewältigen soll, das voller unbeantworteter Fragen ist. Zum Beispiel, ob es pervers ist, wenn man keine Pornos mag. Oder ist es pervers, wenn man welche mag? Regisseur Greg Mottola liefert zu solchen und anderen Fragen die entsprechenden Szenen. Er verzichtet auf lauten Klamauk und nimmt die Protagonisten als Charaktere ernst.

Clever und unberechenbar

Nicht nur die Freundschaft zwischen Evan und Seth lebt von der Gegensätzlichkeit der beiden Charaktere. Auch der Film wird davon getragen. Evan ist clever, aber überängstlich, während Seth nicht auf den Mund gefallen und absolut unberechenbar ist. Seth‘s Gedanken kreisen ständig um Sexualität. Bevor sich ihre Wege trennen, wollen es die beiden Freunde in der letzten gemeinsamen Nacht noch einmal richtig krachen lassen. Dazu benötigen sie Alkohol, der auf der Abschiedsparty reichlich fließen soll. Vielleicht klappt es dann ja auch bei den Frauen. Irgendwann muss schließlich mit der Pechsträhne Schluss sein. Fogell (Christopher Mintz-Plasse), der einen Nerd verkörpert, kommt an einen gefälschten Ausweis. Für die drei Jugendlichen ist das die große Chance, Alkohol legal besorgen zu können und zugleich der Beginn einer turbulenten und äußerst komischen Odyssee.

Die Nacht der Party

Es soll die ultimative Nacht werden. Endlich wollen die Freunde mit ihren Traumfrauen im Bett landen. Aber nichts läuft, wie sie es sich vorgestellt haben. Fogell geht mit seinem Ausweis als der 25-jährige McLovin bei der Alkoholverkäuferin durch. Gerade als der Verkauf abgewickelt werden soll, wird der Laden überfallen. Während Fogell von der Polizei vernommen wird, versuchen Seth und Evan auf eigene Faust Alkohol zu beschaffen, damit die Nacht der Nächte noch zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

Fazit

„Superbad“ ist eine sehenswerte Komödie, die nicht nur Teenager begeistert. Zurecht wurde der Film 2007 für den Teen Choice Award als „Bester Sommerfilm“ in der Kategorie Komödie/Musical nominiert. „Superbad“ ist durchgehend witzig und jedem zu empfehlen, der mal wieder von der ersten bis zur letzten Minute lachen will.